Die Region „Römische Weinstraße“ beginnt direkt vor den Toren Triers, ab Kenn und Schweich, und verbindet auf 18 Rundwanderwege mit verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden 19 Orte entlang der Mosel mit ihren Sehenswürdigkeiten.
Vor einigen Jahren wurde das Wegenetz auf den neuesten Stand gebracht, neu beschildert, einheitlich ausgerichtet und in beide Richtungen markiert. Anhand des Römische Weinstraße Wanderwegs Nr. 5, kurz R5, möchte ich euch heute dieses wunderschöne Gebiet einmal vorstellen.
Die heilige Walburga ist nicht nur Schutzpatronin von Seefahrern, Bauern und Haustieren (!) sondern auch Namensgeberin der „Walpurgisnacht“, der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, in der junge Leute mit Unmengen von Klopapier bewaffnet in den Mai „tanzen“.
Der Mai ist ja nicht mehr allzu fern, was liegt also näher, als eine Rundtour Richtung Hochwald, auf dem „Walburga Wanderweg“ in Pluwig, zu unternehmen …
Endlich einmal wieder ein schöner, sonniger Oktobertag! Ideal für eine kleine Wanderung vor den Toren Triers. Ich fahre über den Autobahnzubringer bis zum Moseldreieck, wo es auf die A1 Richtung Köln oder Saarbrücken geht. Dort liegt das Dörfchen Longuich an der Mosel und der zertifizierte Wanderweg „Longuicher Sauerbrunnen“, der als „Seitensprung“ zum Moselsteig gehört.
In den Weinbergen rund ums „Konzer Tälchen“ kann man sich eigentlich nicht verlaufen, das „Tälchen“ und seine Dörfer hat man immer im Blick. Jeder kann sich also den für ihn am günstigsten – und erlebnisreichsten Weg – aussuchen …
Nachdem die ganze Woche nur Schmuddelwetter zu bieten hatte, der Himmel sich einfach nur von seiner schlechtesten Seite – nämlich grau in grau – zeigte und die Sonne durch Abwesenheit glänzte, hatte ich am 2. Advents-Sonntag tatsächlich Glück und konnte das kleine Zeitfenster von ca. 2 Sonnenstunden für eine Wanderung rund um Pellingen nutzen …
November – die schönen Tage sind gezählt, meist ist das Wetter diesig, regnerisch und neblig. Da gilt es, die wenigen Tage, die einem in diesem Jahr noch bleiben, zu nutzen.
Das denke ich mir und warte an diesem Sonntag geduldig, bis sich der dichte Nebel endgültig verzogen hat (es ist immerhin schon früher Nachmittag) und mache mich auf, das Gebiet der Landesgartenschau 2004 – den Petrisberg – einmal näher zu erkunden. Weiterlesen →