Unterwegs im Trierer Land

An Obermosel, Saar und Ruwer

Walburga Wanderweg Pluwig

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Die heilige Walburga ist nicht nur Schutzpatronin von Seefahrern, Bauern und Haustieren (!) sondern auch Namensgeberin der „Walpurgisnacht“, der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, in der junge Leute mit Unmengen von Klopapier bewaffnet in den Mai „tanzen“.

Der Mai ist ja nicht mehr allzu fern, was liegt also näher, als eine Rundtour Richtung Hochwald, auf dem „Walburga Wanderweg“ in Pluwig, zu unternehmen …

    • Rundwanderung – Bezeichnung: Walburga Wanderweg
    • Weg: Asphalt, Feldwege, Waldwege
    • Länge: 10 km
    • Schwierigkeitsgrad: mittel
    • Höhepunkte: Aussicht Hochwald, Statue der Hl. Walburga, Weg entlang der Ruwer
    • Busverbindung: Bus Nr. 30 oder 85 nach Pluwig
    • Strecke als GPS-Download: HIER

Los geht’s am Sportplatz Pluwig, den ich auch schon bei meiner Wanderung auf der „Romika“ Traumschleife genutzt habe. Hier sind ausreichend Parkplätze für die verschiedenen Wanderwege, die hier starten, vorhanden.

Der Weg beginnt auf Asphalt und geht erst einmal geradeaus, später leicht kurvig bergab, ins Ruwertal.  Im Tal angekommen biege ich kurz vor dem Erreichen der Straße nach rechts ab, es geht ein paar Schritte „durchs Gebüsch“, anschließend überquere ich die Landstraße 63.

 

Immer noch über Asphalt geht es zunächst einmal weiter auf dem Ruwer Radweg.

Vor einer Brücke über die Ruwer biegt der Weg nach rechts ab zum ersten Höhepunkt der Wanderung : Der Weg trifft nun auf den Romika Wanderweg und führt direkt entlang der Ruwer.

Rechts verläuft weiterhin die Landstraße, hier ist aber recht wenig Verkehr (zumindest an Sonntagen) und stört somit nicht sonderlich. Der Weg direkt am Wasser entlang ist dafür sehr malerisch und fast idyllisch, besonders, wenn das Wetter mitspielt und sich die Sonnenstrahlen auf der rauschenden Wasseroberfläche brechen.

Ruwer nahe Pluwig

 

Auf ca. 2 km geht es auf kleinen Pfaden durchs Ruwertal.

Dann verlasse ich das Tal, langsam beginnt nun der Aufstieg in Richtung Pluwig. Erst geht es ein kleines Stück weit durch lichten Wald.

Eine  Bank mit schönem Ausblick auf das Ruwertal und den Nachbarort Gusterath lädt zu einer ersten Rast ein.

Blick auf Gusterath

Der Weg ist nun wieder asphaltiert und führt durch ein kleines Neubaugebiet am Ortsrand von Pluwig.
Ich lasse das Neubaugebiet hinter mir und biege scharf rechts ab. Es geht ein Stück über Wiese den Berg hinauf, dann beginnt ein sehr schöner Waldweg durch ein Wäldchen Richtung Geizenburg.
Hier muss man ein wenig aufpassen, denn der Weg ist etwas uneben und von vielen hohen Wurzeln durchzogen – also immer auch ab und zu mal auf den Boden schauen!
Ich gehe jetzt auf der windgeschützten Seite, die Sonne scheint und es wird richtig lauschig warm.
Mitten im Wald biegt links ein Seitenweg zur Statue der Heiligen Walburga ab, die ca. 200 m vom Wanderweg entfernt liegt. Ich bin zuerst etwas unsicher … soll hier tatsächlich noch etwas kommen? Aber dann sehe ich etwas Weißes durch die lichten Baumstämme blitzen.
Der „Weg“ zur Walburga Statue
Am Waldrand, mit herrlichem Blick auf die umliegenden Dörfer und Landschaft, steht seit 1846 die Statue der Heiligen Walburga und wacht über das Land.
Ein schöner Rastplatz mit herrlicher Aussicht (über die „Bank“ decken wir mal lieber das Mäntelchen des Schweigens …) lädt zum Verweilen ein.

Hat was von Rio de Janeiro …. die Heilige Walburga von Pluwig

Mehr Infos zu Pluwig und zur Heiligen Walburga Statue: HIER
Ich gehe zurück zum Ausgangspunkt und folge weiter dem Wanderweg. Ein kleines Stück geht es noch durch das Wäldchen bergab, dann ist die Landstraße erreicht. Auf dieser gehe ich durch den Ortsteil Geizenburg.
Anschließend gilt es , einen sehr langen, knackigen Anstieg auf die Höhen über Pluwig zu überwinden.

Blick auf Ollmuth

Während des Aufstiegs öffnet sich das Ruwertal und die umliegenden Wälder und Wiesen.
Immer höher geht es hinauf, die Anstrengung wird entlohnt durch einen tollen Blick auf Geizenburg und die umliegenden Dörfer.

Blick von der Pluwiger Höhe Richtung Geizenburg, Schöndorf und Holzerath (zum Vergrößern aufs Bild klicken!)

Der Weg führt nun weiter durch die Wiesen auf der Höhe bis endlich (endlich!) der höchste Punkt erreicht ist.

 

Höchster Punkt mit toller Aussicht über Gusterath und Pluwig und Ruwertal

Der Sportplatz von Pluwig (das Ziel!) ist gut zu erkennen, liegt aber noch in weiter Ferne.

Der Weg führt nun ein Stück ohne große Höhenschwankungen geradeaus, um dann auf dem letzten Stück steil (und ich meine steil!) bergab zu fallen – hier ist vor allem bei Nässe äußerste Vorsicht geboten.

Der steile Weg führt direkt in den Ortskern von Pluwig hinein.

26523738465_4cd11d0e76_nAm Kirchplatz vorbei geht’s zurück zum Sportplatz.

FAZIT:

Ein überraschend abwechslungsreicher, schöner Rundwanderweg für den Sonntagnachmittag, mit idyllischem Weg entlang der Ruwer, einem lauschigen Wäldchen mit einer Heiligenstatue und – klare Sicht vorausgesetzt – fantastischen Höhenaussichten. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert, verlaufen ist praktisch unmöglich.

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Autor: Karin

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen (Johann Wolfgang von Goethe)

2 Kommentare zu “Walburga Wanderweg Pluwig

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