Unterwegs im Trierer Land

An Obermosel, Saar und Ruwer

Mosel.Erlebnis.Route rund um Mertesdorf

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Mertesdorf, in einem Nebental der Ruwer gelegen, zählt zu den ältesten Weinbaugemeinden im Ruwertal, der Weinanbau geht hier bis in die Römerzeit zurück. Insbesondere die Rieslingweine der Gegend haben in den letzten Jahren höchste Auszeichnungen erhalten.
Besonders jetzt zur Herbstzeit bietet das Gebiet rund um Mertesdorf, Kasel und Eitelsdorf einen bemerkenswerten landschaftlichen Reiz.  Die Weinberge klettern hier steil bergan und im Süden wird das Gebiet von reichhaltigem Wald begrenzt.
Dazu kommt die günstige Verkehrsanbindung nach Trier. Mit dem Auto ist man in wenigen Minuten vom Trierer Ortsteil Ruwer in Mertesdorf. Die Buslinie 30 benötigt ca. 20 Minuten nach Trier. Wie geeignet für einen spontanen Sonntagnachmittags-Spaziergang …

    • Start: Parkplatz unterhalb der Schlosskellerei Grünhaus
    • Weg: Weinbergswege und -pfade, ca. 40 % Asphalt
    • Länge: ca. 8 km
    • Bezeichnung: Mosel.Erlebnis.Route
    • Schwierigkeitsgrad: leicht
    • Höhepunkte: Schlosskellerei Maximin Grünhaus, Hexenkreuz, Aussicht auf Mosel und Eifel
    • Busverbindung: Bus SWT 30 Richtung Kasel
    • Weitere Infos HIER
    • GPS Download: HIER

 

Die Anfahrt erfolgt unkompliziert über Trier-Ruwer Richtung Mertesdorf/Kasel. Am Ortseingang Mertesdorf biegt rechts eine Straße zur Schlosskellerei Maximin Grünhaus ab. Hier bieten sich ausreichend Parkmöglichkeiten an. Direkt am Weingut verläuft auch die Mosel.Erlebnis.Route, die ich für diesen Rundweg nutzen möchte. Also: es kann direkt losgehen!

Die Schlosskellerei Grünhaus sieht eigentlich eher wie eine trutzige Burg aus. Sie besteht aus einem Haupthaus und der Marienburg, die im 19. Jahrhundert erbaut wurde. Wer möchte, kann hier sogar heiraten (PDF).

Schloss Grünhaus

Schlosskellerei Grünhaus

 

 

An der Schlosskellerei Grünhaus vorbei gehe ich weiter über die Asphaltstraße den Berg hinauf, an den Weinbergen des Grünebergs entlang. Beim Blick zurück habe ich einen schönen Blick auf Mertesdorf und die Schlosskellerei.

Schlosskellerei Grünhaus und Mertesdorf

Schlosskellerei Grünhaus und Mertesdorf

 

Dann biegt der Weg nach links ab, in den Osburger Staatsforst hinein. Ich gehe nun eine Weile durch schönes Waldgebiet.

 

Blick zurück auf Mertesdorf

Nach ca. 3 km lichtet sich der Wald wieder, zur Linken weitet sich das Tal mit Blick zurück auf Mertesdorf. Über eine schmale Teerstraße komme ich nun zu einer kleinen Kapelle mit dem Wegekreuz „Auf Hex“ oder auch „Hexenkreuz“ genannt. Ende des 16. Jahrhunderts starben hier viele als „Hexen“ verurteilte den Feuertod auf dem Scheiterhaufen. Das Hexenkreuz ist deshalb auch ein Mahnmal und eine Erinnerung für diese grausamen Hinrichtungen. Direkt daneben wurde eine kleine Kapelle errichtet.

 

Ich gehe nun weiter auf der Teerstraße Richtung Kasel. Der Weg führt bis zur L149, die ich überquere. Dann geht es über die Ruwer und in die Ortsmitte von Kasel.

Kirche Kasel

Kirche Kasel

 

 

 

 

Ab Ortsmitte Kasel führt der Weg nun bergan.

Wer Lust hat, sollte einen kleinen Abstecher zur Kirche von Kasel einplanen. Hier kann man einen sehenswerten Tabernakelaltar aus dem 18. Jahrhundert bewundern.

An der Ortskirche vorbei gehe ich geradeaus weiter aus dem Ort hinaus. Auf einem Weinwirtschaftsweg passiere ich in voller Reife stehende Weinberge.

Dann überquere ich die K140 und folgen dem Weinbergsweg weiter geradeaus bergauf.

 

Weiter geht es durch die Weinberge – ich gewinne an Höhe und die Aussicht wird immer schöner.

 

Blick zurück auf Kasel

 

Ich überquere die Kreisstraße 77. Die Weinberge hören nun auf,  Felder und kleine Wäldchen beherrschen nun das Bild.

 

Panoramaweg oberhalb Mertesdorf - zum Vergrößern draufklicken!

Panoramaweg oberhalb Mertesdorf – zum Vergrößern draufklicken!

 

 

Über abgeerntete Felder geht der Blick über Eitelsbach bis nach Trier und die Eifel

 

An Wiesen und freier Flur vorbei geht es nun wieder leicht bergab Richtung Eitelsbach. Der Ort ist schnell erreicht und am Brunnen biege ich nach links ab und folge der Ruwer-Riesling-Route (ein Hinweisschild ‚Mosel.Erlebnis.Route‘ fehlt an dieser Stelle).

 

Blick zurück auf Eitelsbach mit Kirche und Weinbergen im Hintergrund

Eitelsbach

Eitelsbach

Ich folge der Asphaltstraße von Eitelsbach hinunter nach Mertesdorf. In der Ferne sieht man schon die Schlosskellerei Grünhaus und somit den Ausgangspunkt der Tour.

 

FAZIT:

Ein leichter Wanderweg zwischen Wald und Weinbergen ohne große Anforderungen und somit für die ganze Familie geeignet. Etwas viel Asphalt, zum echten Wandern also weniger geeignet. Wanderschuhe kann man natürlich tragen, sie sind aber nicht unbedingt erforderlich. Ein schöner Nachmittagsausflug ganz in der Nähe von Trier, der grundsätzlich ganzjährig begehbar ist.

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Autor: Karin

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen (Johann Wolfgang von Goethe)

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