Unterwegs im Trierer Land

An Obermosel, Saar und Ruwer

Pellingen „Dreikopf“

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Krettnach – Konzer Tälchen

Der „Dreikopf“ kurz hinter Pellingen, also ganz in der Nähe von Trier und deshalb auch manchmal als „Trierer Berg“ bezeichnet, liegt auf einem Hochplateau auf der Pellinger Höhe auf immerhin ca. 500 Metern. Der Berg, auf dem sich heute ein Windpark befindet, war historischer Schauplatz der Schlacht bei Lampaden im Zweiten Weltkrieg.
An einem kalten Februartag mit zähem Nebel im Trierer Moseltal lohnt sich die kurze Fahrt hinauf in den Sonnenschein ….

    • Hochplateau Pellingen auf unbeschildertem Weg unterwegs auf dem „Dreikopf“
    • Weg: unbeschildert – Feld- und Wirtschaftswege, Waldwege
    • Länge: ca. 9 km
    • Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
    • Höhepunkte: Die Aussicht!, Natur – für Ruhebedürftige: Da unbeschildert ist hier wenig los
    • GPS Download HIER

Die Fahrt geht also Richtung Pellingen, auf der Höhe am Konzer Tälchen vorbei und kaum fährt man durch den Mattheiser Wald lichtet sich der dichte Nebel des Moseltals auch schon und die ersten Sonnenstrahlen scheinen durch duch Wolken. Schon kurz vor Pellingen ist dann die ganze Landschaft in gleißendes Sonnenlicht getaucht, über mir leuchtet der blaue Himmel und nur von oben sieht man nun den Nebel pitoresk durchs Saar- und Moseltal wallen.

Mein Weg führt mich bis kurz hinter Pellingen, bis zur Abfahrt links nach Lampaden. Genau an dieser Stelle steht auf der rechten Seite eine kleine Kapelle und es gibt die Möglichkeit, sein Auto abzustellen.

Hier oben ist das Pellinger Plateau fest in der Hand von Windrädern. Ich gehe entlang des Windparks mit schöner Aussicht ins Konzer Tälchen, das immer noch in dichtem Nebel versinkt.

Doch hat die Sonne erst einmal ein Loch in den Nebel gefressen, dann kann es ganz schnell gehen. Schon sieht man Niedermennig und im Konzer Tälchen und die beiden Häuser Kobenbach auf der Höhe durch den Nebel sowie im Hintergrund die ersten Ausläufer der Eifel.

Der Weg führt mich weiter durch den Windpark, erst einmal bergab über das Hochplateau.

Dann geht es hinein in ein lichtes Wäldchen, durch das die Sonnenstrahlen wunderbar wärmend scheinen …

 

… und entlang eines lustig vor sich hin plätschernden Bachs.

 

Anschließend führt der Weg durch dichteren Nadelwald. Das Gehen ist mühelos, die Waldwege sind breit und gut zu gehen. Überall sieht man zu dieser Jahreszeit die Spuren der Waldarbeiter und es riecht nach frisch gesägtem Holz.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Tals – da, wo ich herkomme (und wieder hin will) gucken die Windräder des Windparks Dreikopf raus.

Nun folgen wieder Laubwald und Tannenwald im Wechsel. Durch die kahlen unteren Stämme der Nadelbäume kann man weit ins Konzer Tälchen hinein schauen.

Blick zurück zum Dreikopf mit seinen Windrädern

Dann wird es etwas anstrengender. Der Weg führt nun hinauf zurück auf die Höhe Richtung Steinbachweiher.

Das letzte Stück der Wegstrecke geht gemütlich geradeaus über einen Wiesenweg zurück, der Windpark ist schon in Sicht.

 

FAZIT:

Wenn sich in Trier der zähe Nebel hält besteht hier die Möglichkeit einer schönen, ruhigen Runde im Sonnenschein – ohne große Höhepunkte aber mit Ruhe und herrlicher Weitsicht.

Autor: Karin

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen (Johann Wolfgang von Goethe)

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