Unterwegs im Trierer Land

An Obermosel, Saar und Ruwer

St. Matthias & Mattheiser Weiher

2 Kommentare

  • Streckenwanderung
  • Weg: Asphalt, Waldweg
  • Länge: ca. 5 km
  • Sehenswürdigkeiten: St. Matthias, Mattheiser Weiher, Pfahlweiher
  • Anforderungsprofil: leicht
  • Busanbindung: Linie 3
  • Einkehrmöglichkeiten: La Gondola / Georg’s

Eine meiner ersten kleinen Wanderungen, um meine Heimatstadt und die Umgebung per pedes zu erkunden, beginnt an der  Benediktinerabtei St. Matthias (mit der Buslinie 3 leicht zu erreichen).

Hier wird mir nun schon zum wiederholten Male bewußt, wie viel Schönes und Interessantes man doch tagtäglich beim „Vorbeihasten“ einfach ignoriert … Wie oft habe ich schon an der Bushaltestelle direkt gegenüber der Abtei gestanden und nur darauf gewartet, endlich nach Hause zu kommen, ohne einmal genauer hinzusehen … Das wird nun nachgeholt!

Berühmt ist die Benediktinerabtei St. Matthias insbesondere durch das Grab des Apostels Matthias, nach dem die Abtei heute benannt ist. Die Abtei beherbergt somit das einzige Apostelgrab auf deutschem Boden nördlich der Alpen.

Für Pilger auf dem Jakobsweg markiert St. Matthias den Endpunkt des „Mosel Camino“ von Koblenz nach Trier, mit seinen rund 160 Kilometern.

Die Benediktinerabtei  ist auf jeden Fall eine eingehendere Besichtigung wert.

St. Matthias Trier

 

St. Matthias Trier

Mattheiser Weiher

Von St. Matthias geht es nun allmählich, aber noch moderat, bergauf, ins ländliche Idyll der  „Mattheiser Weiher„, einem beliebten Naherholungsgebiet für die Trierer der umliegenden Stadtteile.
Der Weg führt weiter gemächlich ansteigend den Mühlen-Weiher entlang, mit seinem teilweise über 150 Jahre alten Baumbestand und den schönen Seerosen, die sich jetzt im Frühling langsam wieder an die Wasseroberfläche arbeiten. Weiter geht des, dem kleinen Aulbach folgend, bis zum Herren-Weiher und schließlich, am Trierer Freibad vorbei, zum kleinen Aulbach-Weiher.

Härenwies

Am Aulbach-Weiher angekommen verlasse ich nun das Gebiet der Mattheiser Weiher und gehe immer weiter geradeaus, am Seniorenheim Härenwies vorbei, durch Wiesen und Felder hinauf Richtung Mariahof.  Einen knappen Kilometer lang steigt die Strecke nun ziemlich steil an und kann, bei meiner Kondition (!), ganz schön in die Waden gehen … Aber weiter oben gibt es zwei Bänke und außerdem wird der kurze Anstieg mit einer tollen Aussicht auf das südliche Trier bis hin nach Zewen und zum Startpunkt der kleinen Tour, der Benediktinerabtei, belohnt.
Trier, Härenwies Richtung Mariahof

 

Trier Härenwies Richtung Mariahof

 

Trier, St. Matthias

Pfahlweiher

Zu meiner Linken erreiche ich nun die Kleingartenanlage Mariahof. Rechts erblicke ich kurz darauf einen schönen Bildstock zu Ehren der unversehrt aus dem 2. Weltkrieg Heimgekehrten.

 

Bildstock Mariahof

 

Direkt hinter diesem Bildstock biege ich rechts in den Wald hinein.

Ich folge nun einem schönen, ruhigen Waldweg bis ich nach ca. 300 m an einer Kreuzung rechts abbiege, hier geht es steil den Berg hinunter, bis zu zwei Weihern, den „Pfahlweihern“, Die Pfahlweiher bestehen aus zwei großen, sehr idyllisch und ruhig im Wald gelegenen Fischteichen. Hier begegnet man kaum einem Spaziergänger, allenfalls die Bewohner der Weismark führen hier ihre Hunde spazieren.

 

 

Pfahlweiher, Mattheiser Wald, Trier

Pfahlweiher, Trier Mattheiser Wald

 

Nun beenden ich meinen kleinen Ausflug an die Trierer Weiher, indem ich zur Rechten der Weiher einen kleinen Waldpfad in Richtung Weismark nehmen.

Ich komme durch die Kleingartenanlage der Weismark und gehen weiter den Weg „Zum Pfahlweiher“ hinunter. An dessen Ende kann ich an der Bushaltestelle „Zum Pfahlweiher“ den Bus Nr. 3 in die Stadt zurück nehmen.

(23. März 2014)

 

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Autor: Karin

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen (Johann Wolfgang von Goethe)

2 Kommentare zu “St. Matthias & Mattheiser Weiher

  1. Hallo Karin, was für eine schöne Seite für mich nach Bayern ausgewanderte Triererin. Gerade bei meinem letzten Besuch in der Stadt bin ich über die Mattheiser Weiher nach Mariahof hinaufgelaufen. Und die Pfahlweiher im alten ‚Franzosenwald‘ kenne ich natürlich auch. Viele Grüße in die Heimat, Claudia

    • Hallo Claudia – ja, die Welt ist (manchmal) klein … Werde bei Gelegenheit auch mal etwas ausführlicher in deinem Blog stöbern, da steht ja schon ein bisschen mehr drin als in meinem 🙂 Als „echte“ Triererin wirst du bei mir wahrscheinlich nicht allzu viel Neues entdecken. Aber ein Gruß aus der Heimat tut ja ab und zu auch ganz gut.
      Liebe Grüße von der Mosel!

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