Unterwegs im Trierer Land

An Obermosel, Saar und Ruwer

Rund um die Riveristalsperre

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Gerade hat das Jahr 2018 begonnen und schon ist wieder Mitte Januar – und endlich einmal ein sonniger Tag! Davon gab es ja herzlich wenig in diesem Herbst und Winter. Also mache ich es so wie viele andere Spaziergänger und Wanderer an diesem Tag und gehe hinaus in die schöne Natur. Mein Ziel ist heute das Trinkwasser-Reservoir der Trierer, die „Riveristalsperre“ zwischen Riveris, Osburg und Bonerath …

    • Start: Bonerath (alternativ: Riveris, dann ca. 7,5 km)
    • Weg: Waldwege, Wirtschaftswege, teilweise Asphalt
    • Länge: 9 km
    • Schwierigkeitsgrad: mittel
    • Höhepunkte: die Talsperre
    • GPS Download HIER

Ich beginne meinen Rundwanderweg in Bonerath. Eine weitere Startmöglichkeit gibt es außerhalb von Riveris. Der Parkplatz liegt direkt am Rundweg, der Weg verkürzt sich dadurch auf ca. 7,5 km.

Von Pellingen kommend biege ich vor Bonerath nach links ab, fahre durch den Ort, an der kleinen Kirche vorbei und stoße am Ortsausgang auf einen hübschen Parkplatz mit Rastgelegenheit, Insektenhaus und Hinweistafel zum Naherholungsgebiet Ruwertal.

Ich wähle die Tour im Uhrzeigersinn, gehe zuerst ein paar Meter nach links, ein kleines Stück den Asphaltweg entlang, dann wird es recht matschig – zu dieser Jahreszeit ja auch nicht unbedingt unüblich -, denn der Weg biegt nach rechts ab und es geht zuerst ein Stück über die Höhe mit schönem Blick Richtung Hunsrück.

Dann gehe ich leicht bergab, entlang eines leise vor sich hin gurgelnden Bächleins, durch ein lichtes Wäldchen hinunter zur Talsperre.

Nach kurzer Zeit bergab stößt der schmale, matschige Waldweg auf den breiten Rundweg, der rund um die Riveristalsperre führt. Durch die Bäume kann man auch schon die Talsperre im Sonnenlicht glitzern sehen.

In exponierter Lage säumen viele Bänke den Weg, von denen man einen herrlichen Blick auf den See hat.

Um den ganzen See herum wächst der Wald bis tief ans Ufer heran.

Vorteil einer Winterwanderung: Durch die entlaubten Bäume kann man fast die ganze Zeit den See glitzern sehen – eine schöne Begleiterscheinung des Rundweges.

An manchen Stellen wurde der Baumbewuchs aber auch stark eingedämmt und man hat einen herrlich freien Blick über die Talsperre. Besonders schön anzusehen, wenn es in den Wochen (Monaten) davor viel geregnet hat und die Talsperre „vollgelaufen“ ist.

Zur Zeit ist die Talsperre wirklich voll gefüllt, das Wasser reicht bis zur Baumgrenze. Zum Vergleich: Riveristalsperre vor ca. 1 Jahr (2017):

Ich erreiche nun den ca. 50 Meter hohen Erddamm, der den Stausee abschließt. Hinter dieser Staumauer führt der Weg etwas weg vom See, Richtung Riveris, durch schöne Felsenlandschaft rechts und links des Weges.

Dann geht es entlang des Flüsschen Riveris, neben den Thielenbach einer der größeren Zuflüsse der Talsperre und ihre Namensgeberin, bis zum oben bereits erwähnten Parkplatz. Der Weg macht nun eine Rechtskehre und führt über einen Asphaltweg steil hinauf wieder zurück zur Talsperre.

Bisher ging es mehr oder weniger die ganze Zeit bergab. Nun folgt bis zur Staustufe ein erster, knackiger Anstieg, hinauf zur Talsperre.

Der Lohn der Mühe ist wieder eine herrliche Aussicht aufs Wasser, entweder „pur“ …

oder durch die Bäume hindurch.

Nun folgt eine der schönsten Abschnitte: Am Thielenbach-Seitenarm entlang in strahlendem Sonnenschein mit Blick aufs Wasser.

Dann überquere ich den Thielenbach …

und verlasse den Rundweg an der Talsperre, biege nach Überqueren des Thielenbach nach links ab (hier muss man etwas aufpassen, dass man nicht einfach geradeaus weitergeht) und folge dann dem Waldweg, der nun wieder hinauf nach Bonerath führt („Bonerather Rundweg“).

Es geht recht steil hinauf – der anstrengendste Teil des Wegs. Erst geht es ein Stück durch Waldgebiet, dann, auf der Höhe, aus dem Wald hinaus. Jetzt habe ich wieder eine herrliche Sicht über Moseltal und Hunsrück.

Dann noch ein Stück über die Höhe mit herrlicher Rundumsicht und schon ist der Parkplatz wieder erreicht.

Am Ende des Wegs stößt man automatisch wieder auf den Parkplatz.

FAZIT:

Kurzweiliger Wanderweg rund um Triers Trinkwasserspeicher, der grundsätzlich für jedermann gut zu bewältigen ist. Wer sich den Anstieg von der Talsperre hinauf nach Bonerath sparen möchte parkt am besten auf dem Parkplatz Riveris, direkt am Rundweg.

 

Film:

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Autor: Karin

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen (Johann Wolfgang von Goethe)

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