
Seit 2019 plante die Gemeinde Lampaden im Hochwald an den neuen Wanderwegen, seit Mitte des Jahres 2025 bietet die Gemeinde nun drei unterschiedliche, neue Themenwege an. Also, nichts wie hin …
- Örtlicher Wanderweg Lampaden “Weg des Wassers“
- ca. 9,5 km
- Weg: Wirtschaftswege, Waldwege, etwas Asphalt
- Schwierigkeitsgrad: leicht – mittelschwer
- Höhepunkte: Natur, Wege entlang der Ruwer und des Kinkelbachs, Burg Heid
- GPS Download HIER (Alltrails) oder HIER (Komoot)
An einem der wenigen schönen frühherbstlichen Tage fahre ich nach Lampaden, um den „Weg des Wassers“, mit knapp 10 km der längste der neuen Themenwege, zu erkunden.
Wie auch die beiden anderen Themenwege „Weg des Feldes“ und „Weg des Wassers“ starten alle drei Wege offiziell an einem kleinen Wanderparkplatz gegenüber des Friedhofs. Eine weitere Alternative als Ausgangspunkt ist der Lampadener Sportplatz.
Am Wanderparkplatz Friedhof gibt es neben einer Info-Tafel mit ausführlicher Beschreibung der Wege auch einen Ständer mit Info-Flyern der drei Wege.
Der „Weg des Wassers“ startet gemächlich durch lichten Wald, durch den gerade die Frühsonne fällt.

Zur Rechten hat man einen schönen Blick auf Lampaden, im Tal hängen noch vereinzelt Frühnebelschwaden.
Schon bald erste Möglichkeit zur Rast auf einer schönen Sinnesbank mit Blick in den Hochwald.

Abwechslungsreich führt der Weg durch Wald, mal auf breiteren, mal auf schmaleren Pfaden.

Nein, hier landet kein UFO, es sind nur die Sonnenstrahlen, die neugierig durch das Laubdach des Wäldchens strahlen.

Die Bewohnerin war Gott sei Dank nicht zu Hause …
Als ich jetzt aus dem Wald heraustrete habe ich eine wunderschönen, noch leicht nebelverhangenen Blick auf die Burg Heid. Die Burg Heid befindet sich in Privatbesitz. Wer mehr über die Burg und seine wechselhafte Vergangenheit wissen möchte: BURG HEID

Weiter geht es durch Wald und offene Landschaft mit schönen Weitblicken, durch wildromantische Kultur- und Naturlandschaft. Sogar an einer Wiese mit riiiiiesigen Pilzen kommen ich vorbei – essbar? Ich habe keine Ahnung von Pilzen und erfreue mich lieber am Anblick der „Pilzwiese“.
Das Wasser als Lebensader ist ja das Motto dieses Wanderwegs und langsam nähere ich mich der Ruwer, dem ersten der beiden Flüsschen, die dem Weg seinen Namen gegeben haben. Zuerst hört man es nur rauschen und plätschern, dann sieht man die Ruwer durch den Wald glitzern und schließlich führt der Weg ganz nah am Fluss entlang – ein besonders schöner Wegesabschnitt!

Bevor ich dann zum nächsten „Wasser“, dem Kinkelbach, komme, mache ich Rast an einem Weg mit Streuobstbäumen voller Äpfel auf einer schönen Sinnesbank.

Anschließend geht es den Kinkelbach entlang, langsam bergauf zurück Richtung Lampaden – auch dies ein sehr schöner Wegesabschnitt, der dem Namen des Rundwegs alle Ehre macht.


Nach moderatem Aufstieg erreiche ich wieder die Höhe mit schönem Blick auf Lampaden und den Hochwald.

Über Wiesen und Weiden am Ort vorbei erreiche ich schließlich wieder den Wanderparkplatz.
FAZIT:
Man merkt dem Weg an, dass viel Herzblut darin steckt. Der Weg ist ja noch relativ neu (und das mag sich im Laufe der Zeit ändern …) aber alleine der Start am Wanderparkplatz mit den Flyern (die auch tatsächlich vorrätig waren!) machte schon Lust auf mehr. Dazu die vielen Hinweistafeln unterwegs – sei es nun zur Bedeutung des Wassers für die Region oder Infos über Hirschkäfer und Borkenkäfer – bieten entlang des gesamten Wanderwegs Informationen über Land und Leute.
Hier noch ein paar Impressionen von Wanderer Edmund Michels verlinkt: